Mein Hintergrund

Pace e bene. (Franz von Assisi)

Mein Menschenbild, meine Philosophie

Wie jedes Coaching und jede Supervision letztlich voraussetzt, ist mein berufliches Handeln geprägt von einem humanistischen Menschenbild, das ohne Einschränkungen davon ausgeht, dass jeder Mensch wachsen, reifen und sich entwickeln kann und will.

BCT_Tau19062015Mein Menschenbild ist aber vor allem auch ein franziskanisches Menschenbild: Franz von Assisi war zutiefst geprägt von seiner Demut gegenüber seinen Gegenübern, was ihm  unvoreingenommenes und uneingeschränkt anneh­mendes Be­gegnen seiner Mitmenschen ermöglichte. Zuspruch von Würde und konsequente, befreiende Ermutigung waren für ihn zentrale Begriffe. Zugleich aber vermochte Franziskus auch seine ei­gene Position klar vertreten und ermöglichte so neue Denkweisen und initiierte zahlreiche Ver­ände­rungsprozesse. Diese Grundüberzeugung begleitet mich seit vielen Jahren und ergänzt das Menschenbild, auf dem systemisches Coaching basiert, in wichtiger, tiefender Weise.

Sie bietet aber auch einen Orientierungspunkt, an dem ich mein Handeln – nicht nur in beruflichen Kontexten – konsequent auszurichten versuche.

Mein beruflicher Hintergrund

Ich bin seit über zehn Jahren hauptberuflich in der Lehrerausbildung am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Arnsberg tätig. Hier trainiere ich Lehramtsanwärter im Fach Physik und begleite fächergemischte Gruppen im Kernseminar. Mein Ziel ist hierbei eine konsequente Orientierung an den Kompetenzen und Ressourcen, die jeder Referendar individuell verschieden mitbringt. Im Abgleich mit professionellen Standards geht es mir um die Erweiterung und Stabilisierung der jeweiligen individuellen Kompetenzen und damit die Erarbeitung einer berufsbezogenen Professionalität, die auf Nachhaltigkeit, Gesundheit und Zufriedenheit ausgerichtet ist.

In 2012 habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit bei Söncksen & Teilhaber (Berge) und dem WIBK (Paderborn) eine Ausbildung in personenorientierter Beratung absolviert, die ich in den nachfolgenden Jahren zu einer Ausbildung zum systemischen Coach erweitert habe. In 2014 wurde ich vom WIBK nach den Richtlinien des Deutschen Bundesverbandes Coaching (DBVC) als Systemischer Coach zertifiziert.

Seit September 2017 bin ich Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Coaching e.V. und engagiere mich dort u.a. in der Regionalgruppe Ruhrgebiet.

Von 2013 an wurde ich – wiederum von Söncksen & Teilhaber – im Auftrag des Landes NRW zum Trainer für Personenorientierte Beratung mit  Coaching-Elementen ausgebildet. Meine Lehrcoach-Tätigkeit in der Ausbildung von Fachleitern umfasst seit 2015 Trainingsmodule und regelmäßige Supervisionsangebote sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Leitungsebene.

Im Juni 2020 wurde ich als Senior Coach & Lehrcoach DGfC zertifziert.

Über diese Ausbildungen und Zertifizierungn hinaus verfüge ich über umfangreiche und langjährige Erfahrungen in den Bereichen Theaterpädagogik und Schauspieltraining, die mein Handeln in den Kontexten von Coaching, Supervision und Training intensiv prägen.

Regelmäßige eigene Supervision und Intervision sind für mich selbstverständlich, um mein eigenes berufliches Handeln zu reflektieren und weiter zu professionalisieren. Zusätzlich erweitere ich meine eigenen Perspektiven durch regelmäßige Fortbildungen, u.a. in den Bereichen Core Reflection (Fred Korthagen, 2016) und Aktionsmethoden/Embodiment in der Supervision (Carla van Kaldenkerken, 2017). In 2019 folgte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Format der Ausbildungssupervision (Carla van Kaldenkerken). Für 2020 sind weitere Vertiefungen in den Bereichen Achtsamkeit, Zürcher Ressourcenmodell (beide beim asb Münster) sowie Embodiment (Carla van Kaldenkerken) geplant.

Über diese Schwerpunkte in meinen Beratungskontexten hinaus bin ich im Bereich der Interkulturellen Pädagogik von der Westfälischen Wilhelms Universität Münster zertifiziert. Auch diese Perspektiven prägen mein Handeln von Grund auf.

TK_BCT2017_wZu meiner Person

Ich bin verheiratet und Vater von vier Kindern. Allein dadurch ist das Leben bunt, vielfältig und bietet immer wieder neue, überraschende und unvorhergesehene Situationen.

Ehrenamtlich engagiere ich mich in unserer Kirchengemeinde vor Ort. Nach einer mehrjährigen dortigen konzeptionenllen Begleitung eines anstehenden Gemeindeentwicklungsprozesses auf Leitungsebene hat sich meine Perspektive in 2020 verschoben: Zusammen mit anderen Mitstreiter*innen arbeite ich nun vertieft daran, wie wir unsere Vision einer sozialpolitisch aktiven, spirituell verwurzelten Kirche vor Ort im 21. Jahrhundert Wirklichkeit werden lassen können.

In Verbindung mit meinen beruflichen Aktivitäten ergibt sich so ein Potpourri verschiedenster Eindrücke voller Lebendigkeit.